[Stöckchen] „… kein schlimmerer Dieb als ein schlechtes Buch“
„Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
„So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts.“
(Oscar Wilde)

In jedem Weblog, in in jedem Forum, jeder Tageszeitung, jeder Bücherzeitschrift gibt es eine Sektion – Sie heißt entweder „Unwürdige Lektüren“ (Volltext) oder aber „Überschätzte Bücher“ (BÜCHER-Magazin), egal ob es sich um allseits bekannte Bücher handelt (Bücher die scheinbar „jeder“ mag – nur du nicht. (Büchereule)) oder aber um Bücher, die man nicht einmal beendet, ergo abgebrochen hat (Ich habe abgebrochen… Welche Bücher habt Ihr weggelegt? (Büchereule)).
Das Interesse an Büchern, die keinen Anklang finden, ist hoch, scheint doch bei manchen Büchersendungen wie Schecks „Druckfrisch“ oder aber Heidenreichs „Lesen!“ (Lilly Berrys Diskussion zu „Meyer – grottendämlich?“) nicht im Vordergrund die Interviews oder Buchbesprechungen zu stehen, nein, seine / ihre Bewertung der Bücher und deren Autorinnen und Autoren, z:B. von der SPIEGEL-Bestseller-Liste erhitzt die Gemüter.
Schlechte Bücher faszinieren auf ihre Art und Weise. Jeder hat zumindest in seiner Laufbahn als Leser bzw. Leserin ein Buch gelesen, welches er als schlecht rezipierte. Vielleicht war es schlecht geschrieben? Vielleicht die Geschichte unlogisch – sogar unmoralisch? Hatten die Charaktere kein Identifikationspotential? Waren sie schlecht beschrieben oder sogar unsympathisch, ihr Handeln nicht nachvollziehbar, ihre Rolle unklar definiert? Lag es an der grafischen Gestaltung (Cover als Beispiel)?
Was macht für euch ein schlechtes Buch aus? Was sind eure Bewertungskriterien für Literatur bei diesem Aspekt? Welches Buch werdet ihr nie wieder in die Hand nehmen und auch nicht weiter empfehlen? Und warum? Oder aber gibt es Bücher, die sich auf den ersten Blick als Fehlkäufe erwiesen haben, die ihr in einem bestimmten Alter gelesen und als schlecht befunden hat und das hat sich, bei erneuter, vielleicht zufälliger Lektüre, geändert? Haben sich eure Vorstellungen, was ein gutes bzw. ein schlechtes Buch ausmachen, geändert? Oder gibt es Autoren, die ihr automatisch, ohne auch nur ein Buch von ihnen gelesen zu haben, nicht in die Hand nehmt und vor allem, warum?
Ich freue mich auf eure Beiträge zu meiner ersten Blogparade!
Beiträge:
Michele Rassinger / Astrid Walter: Leselust – Bücher, Bücher, Bücher
LeseLustFrust
Lilly Berry
Nomadenseele
el tragalibros
Mein Bücherreich
[Stöckchen] What kind of reader are you?
Gefunden bei Daydreaming and Dreaming – Vom Schreiben und Lesen:
| What Kind of Reader Are You?
Your Result: Dedicated Reader
You are always trying to find the time to get back to your book. You are convinced that the world would be a much better place if only everyone read more. |
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| Literate Good Citizen | |
| Obsessive-Compulsive Bookworm | |
| Book Snob | |
| Fad Reader | |
| Non-Reader | |
| What Kind of Reader Are You? Quiz Created on GoToQuiz |
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[Stöckchen] 15 Bücher in 15 Minuten
Don’t take too long to think about it. Fifteen books you’ve read that will always stick with you. First fifteen you can recall in no more than 15 minutes.
Quelle: Debbie’s World of Books
Hier meine Liste:



[Stöckchen] Deine Lese-DNA
Bei Kari entdeckt:
Du genießt das Lesen und erfreust dich an immer neuen Büchern und Autoren. Bücher behandelst du liebe- und respektvoll. Zum lesen ziehst du dich am liebsten zurück und träumst davon, ein Lesezimmer mit Kamin zu besitzen. Persönliche Buch-Empfehlungen sind dir wichtig. Der hiesige Buchhändler ist dein liebster Ansprechpartner. Mit deinen Freunden diskutierst du lebhaft über Bücher und Autoren. Allerdings nie ohne die Contenance zu verlieren!

