Im Labyrinth der Buchstaben – Mein Leben als Leserin

[In my Mailbox] #2

Posted in In my Mailbox by sternenwanderer on August 29, 2010

Initiiert und durchgeführt durch und bei The Story Siren.

Alex Flinn – Beastly

„A beast. Not quite wolf or bear, gorilla or dog but a horrible new creature who walks upright—a creature with fangs and claws and hair springing from every pore. I am a monster.
You think I’m talking fairy tales? No way. The place is New York City. The time is now. It’s no deformity, no disease. And I’ll stay this way forever—ruined—unless I can break the spell.Yes, the spell, the one the witch in my English class cast on me. Why did she turn me into a beast who hides by day and prowls by night? I’ll tell you. I’ll tell you how I used to be Kyle Kingsbury, the guy you wished you were, with money, perfect looks, and the perfect life. And then, I’ll tell you how I became perfectly . . . beastly. (Source: HarperTeen)

I’m really looking forward reading this book, since I found positive reviews written by Holly and Stefanie Emmy. Besides I like modern fairytales and fairytale-interpretations .

Actually I would have preferred to read the original fairytale „The Beauty and the Beast“ by Jeanne-Marie Leprince de Beaumont (German Version) first, but the library doesn’t stock it.

Furthermore, I have to wait for September to get these two modern versions of the fairytale, too. The first one is written by Robin McKinley („Beauty. A Retelling of the Story of Beauty and the Beast“)and the second one by Cameron Dokey („Belle. A Retelling of „Beauty and the Beast“ (Once Upon a Time)“).

And despite that, the movie looks good, too!

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Zudem traf eine Spontanbestellung bei mir ein, nachdem ich festgestellt habe, dass Joyce Carol Oates‘ „Du fehlst“ bei amazon.de für 4,99 Euro im Hardcover zu haben war. Auf meinem SUB befinden sich zwar schon einige Titel (Amerikanische Begierden [OT: American Appetites, 1989], Ich schließe mich selbst ein [OT: I Lock My Door Upon Myself, 1990], Niagara [OT: The Falls, 2004]), aber diesem Angebot konnte ich nicht wiederstehen und habe das Buch spontan gekauft.

Joyce Carol Oates – Du fehlst

Nikki Eaton, Anfang dreißig, unabhängig und eigenwillig, will endlich ihr schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter klären. Sie ist noch unterwegs, da wird diese Opfer eines Raubüberfalls. Wäre Nikki zehn Minuten eher bei ihrer Mutter eingetroffen, hätte sie deren Tod vielleicht noch verhindert. Bisher hatte sie ihre Mutter nur an Feiertagen besucht, immer auf der Hut vor deren Einmischung in ihr Leben. Nun trifft sie der Kummer um ihren Tod unerwartet und heftig.
Einfühlsam und spannend beschreibt Joyce Carol Oates das Spektrum der Veränderungen und verwirrenden Gefühle in Nikkis Trauerjahr: Lähmung, Wut, Sorge und auch Erkenntnis. Du fehlst ist ein erschütternder, intensiver Pageturner über Mütter und Töchter.
(Quelle: Fischer Taschenbuch-Verlag)

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Meine Mutter hat mir zudem ein Buchpaket großzügig zusammengestellt. Drei Titel durfte ich mir aussuchen, diese sind es geworden:

Winkler, Andrea – Drei, vier Töne, nicht mehr. Elf Rufe (Frau Winkler hat im Juni oder Juli im Robert-Musil-Institut in Klagenfurt gelesen, leider war ich an diesem Tag verhindert. Auf der Wunschliste geblieben, ist es dennoch, da ich mich für die (junge) österreichische Literatur interessiere. (Hier gibt es einen interessanten Einblick: Eva Jancak vom Literaturgeflüster | Rezension bei Ö1)

Köhlmeier, Michael – Madalyn (Schon beim Durchstöbern des Verlagsprospekts des Hanser-Verlages fiel mir der neue Roman Michael Köhlmeiers ins Auge. Endgültigen Anstoß gab dann die Rezension bei Leselustfrust)

Sá Moreira, Régis de – Das geheime Leben der Bücher (Vor einiger Zeit beim Durchstöbern von Amazon-Lieblingslisten habe ich es entdeckt, als ich eine Aufzählung mit dem Titel „Bücher über Bücher“ gefunden hatte. Und solche Bücher (mit dem Thema „Bücher“) landen bei mir meistens automatisch im Warenkorb bzw. vorübergehend auf die Wunschliste.)

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[In my Mailbox] #1

Posted in In my Mailbox by sternenwanderer on August 22, 2010

Initiiert und durchgeführt durch und bei The Story Siren, gefunden bei Holly und Stefanie Emmy.

Zwei amazon.de-Bestellungen sind bei mir eingetroffen, beide seit einiger Zeit schon auf meiner Wunschliste sich befindend, beide bereits innerhalb weniger Tage gelesen.

Lisa Schroeder – I Heart You, You Haunt Me
Girl meets boy.
Girl loses boy.
Girl gets boy back…
…sort of.

Ava can’t see him or touch him, unless she’s dreaming. She can’t hear hisvoice, except for the faint whispers in her mind. Most would think she’s crazy, but she knows he’s here.
Jackson. The boy Ava thought she’d spend the rest of her life with. He’s back from the dead, as proof that love truly knows no bounds. (entnommen: Simon & Schuster)

Und:

Elizabeth Scott -Love You Hate You Miss You

It’s been seventy-five days, and Amy still doesn’t know how she can possibly exist without her best friend, Julia—especially since it’s her fault that Julia’s dead. When her shrink tells her it would be a good idea to start a diary, Amy starts writing letters to Julia instead. But as she writes letter after letter, she begins to realize that the past wasn’t as perfect as she thought it was—and the present deserves a chance, too. (entnommen: Harper Teen)

Das Buch erwies sich als Glücksgriff; eigentlich nur ausgewählt, weil es eine Young-Adult-Novel ist, daher sprachlich weniger anspruchsvoll (Ich gestehe, ich war voreingenommen.) und die Inhaltsangabe mich auch angesprochen hat. Ich hatte es nur zwei Minuten in der Hand, wollte mich reinlesen und habe es dann innerhalb von sechs Stunden ausgelesen. Amy ist eine sehr ambivalente Figur, die ihre Umfeld, ihre Realität anfängt wahrzunehmen – ohne vom Alkohol oder ihrem Freundeskreis abgelenkt zu werden. Hass, Enttäuschung, Frustration, aber Lebensfreunde und Liebe, all das lässt sich in diesem Roman finden; der Stil wusste mich so mitzureißen, die Beschreibungen und Metaphern sind einfach treffend und wissen auch eine feine Ironie auszudrücken: „All around us, the air smelled like burned rubber and cracked metal, and my cigarette still glowed as the world ended.“ oder „Mine [She speaks about her hair.] is short and the color red leaves are right before they rot.“

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Des weiteren wäre eine direkte Verlagsbestellung zu vermelden: Im Jahr 2009 hatte ich mit großem Vergnügen Julya Rabinovichs „spaltkopf“ gelesen (Rezension bei Leselustfrust, der ich mich ausnahmslos anschließen kann.) und damit als neuen Verlag die Edition Exil getestet (Vereinsseite).
Demletzt habe ich mich durch die Autorenliste gelesen und dabei fiel mir dieses Buch (Seher Çakır – Zitronenkuchen für die 56. Frau. Kurzgeschichten) ins Auge, was mich (allein der Titel macht neugierig) vor allem von der inhaltlichen Vorstellung her sehr überzeugt hat.

Die 113 Seiten haben sich sehr schnell lesen lassen, der Stil ist nicht anspruchsvoll, teilweise sehr salopp-schnoddrig. Nur zwei, vielleicht drei Texte wussten mich zu überzeugen, die restlichen haben bei mir keine Emotionen ausgelöst, weder hat mich der Inhalt noch die Aufbereitung von diesem angesprochen. Den Figuren fehlte teilweise ein emotionales Kostüm, sie wirkten austauschbar und es fiel sehr schwer zu ihnen einen emotionalen Bezug herzustellen. Und nein, es lag nicht allein an der Länge, offensichtlich fiel es der Autorin sehr schwer ihre Ideen und damit auch ihre Arbeiten zu strukturieren und auszugestalten. Das Spiel mit Klischees und deren Aufbruch (auch, wenn ich diesen nur selten beobachten konnte, aber das mag eine Frage dessen sein, was man als Klischee anerkennt) wurde stilistisch und thematisch auch nur selten überzeugend vorgetragen, bis hin zu Peinlichkeiten, die man als Humor verkaufen möchte (So eine Kurzgeschichte, in der eine junge Frau einen traditionellen Weg wählt, Geschlchtsverkehr erst nach der Hochzeit durchzuführen und dann bei einem Frauenarzt erfährt, dass sie aus anatomischen Gründen kein Hymen zu verlieren habe, ungeachtet der Tatsache, dass es sich bei einer solchen Entscheidung nicht um die Frage der sexuellen Entsagung geht, sondern um eine Frage von Tradition und konservativen Rollenvorstellungen).

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Am Freitag habe ich dann einen Stadtbummel unternommen und kam beim Thalia vorbei – der einen Mängel-Exemplar-Tisch aufgestellt hatte, wo ich sehr fündig geworden bin.

Agota Kristof – Die Analphabetin. Autobiographische Erzählung (2004/2005)
Nach einer positiven Besprechung von „Irgendwo. Nouvelles“ (OT: C’est égal, 2005) bei den Büchereulen befanden sich einige Bücher der Autorin auf meiner Wunschliste. Nur 75 Seiten lang, Schriftgröße 14, innerhalb von 1 1/2 Stunden ausgelesen und ich muss sagen: Es hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Viele Rezensenten heben die Tatsache hervor, dass die ungarisch-schweizerische Autorin es auf so wenigen Seiten schafft, eine Lebensbeschreibung abzugeben, sie selbst betont nur Lebensstationen zu beschreiben, nicht mehr und nicht weniger. Stilistisch keine Neuentdeckung, kühl-distanziert, sehr sachlich.

Alessandro Baricco – Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten (1994/1999)

Über „Ohne Blut“ (OT: Senza Sangue, 2002) des gleichen Autors habe ich damals folgendes notiert: „Dieses Büchlein glänzt durch eine schöne, dennoch sehr einfache Sprache. Keine Verschachtlungen, wenig Stuckatur, wenig Zierendes. Die bloße Geschichte wird einem präsentiert, und obwohl nur wenig zu den Charakteren gesagt wird, so scheint es, weiß man doch mehr über sie, als einem wirklich lieb ist.“ (Rezension) – Danach geriet der Autor ein wenig in den Hintegrund, wurde aber nicht vergessen. Dieses Büchlein habe ich dann für 1,50 Euro erwerben können und es wartet darauf gelesen zu werden.)

Elia Barceló – Das Rätsel der Masken (2004/2006)

Seitdem ich einmal über die Piper-Homepage gesurft bin (eigentlich auf der Suche nach spannenden Biografien…), befindet sich das Buch der spanischen Autorin (OT: Disfraces terribles) auf meiner Wunschliste.

J. R. Moehringer – Tender Bar (2005/2007)

In der BÜCHER-Ausgabe 02/2007 bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und seitdem steht es auf der Wunschliste. Zwischendurch ist zwar die Taschenbuchausgabe erschienen, auch einige sehr positive Besprechungen (Literaturwelt | Literaturzeitschrift), nur der letzte Kaufanreiz fehlte. Jetzt wanderte es einfach mit und liegt auf meinem Nachttisch bereit.)

Mark Dunn – Nollops Vermächtnis (2001/2004)

Dieses Buch (OT: Ella Minnow Pea) ist vor Jahren in einem Forenposting zum Thema „Bücher über Bücher, Bücher über die Sprache“ vorgestellt worden und wanderte auf die Wunschliste, mit dem traurigen Ergebnis, dass es seit letztem Jahr als vergriffen bei amazon.de (Link – Was seltsamerweise nur auf die Taschenbuchausgabe zuzutreffen scheint, die Hardcover-Ausgabe befindet sich nach wie vor im Sortiment… (Link)) geführt wird. Und dann habe ich es, voller Freude auf eben jenem Tisch wiedergefunden. Die ersten zwei Kapitel bzw. Briefe habe ich gelesen und frage mich jetzt bereits, wie man dieses Buch ohne Probleme hat übersetzen können. Wirklich eine Glanzleistung!

Lingyuan Luo – Nachtschwimmen im Rhein. Erzählungen (2008)

Nachdem ich im Jahr 2008 Xiaolu Guos „Kleines Wörterbuch für Liebende“ gelesen hatte, wanderten so einige chinesische Autorinnen und Autoren zum Testen auf meine Wunschliste, u.a. auch diese Autorin bzw. dieses Buch, nachdem ich dafür einen Werbebanner auf der dtv-Seite gesehen hatte.